In der prall gefüllten Johanniskirche in Riga wurde am 14. Dezember mein neuestes Stück „Ankunft“ durch den Rigaer Kammerchor „Ave Sol“ neben einer Premiere der lettischen Komponistin Lauma Kazaka (siehe Bild) uraufgeführt. Das Stück umfasst ca. 16min und behandelt in Text und Musik die Adventszeit. Der Auftraggeber und Dirigent des Chores Andris Veismanis wünschte sich ausdrücklich ein Stück in deutscher Sprache und so besang der lettische Chor den „neuen Morgen“. Um die Erfahrung von Erwartung und Ankunft greifbarer zu machen, habe ich den Chor in zwei geteilt und zu Beginn auf die Empore und in den Altarraum weitmöglichst voneinander entfernt. Im Verlauf des Stückes bewegten sich schließlich beide Gruppen aufeinander zu und vereinten sich zu einem Gesang. Vier Morgenrufe umrahmten die Formteile und kündigten mit Glockenschlägen von der fortschreitende Zeit zwischen Nacht und Tag, um letztlich im Sonnenaufgang zu münden.
Die Arbeit in und mit diesem fantastischen Ensemble hat meinen musikalischen und kompositorischen Horizont extrem erweitert. Es ist unheimlich beeindruckend zu erleben, was alles mit dem Medium Chor möglich ist. Viele der Sängerinnen und Sänger leiten selbst Chöre, komponieren und sind solistisch tätig. Ich freue mich auf alles, was noch aus dieser Arbeit hervorgehen wird.
In der prall gefüllten Johanniskirche in Riga wurde am 14. Dezember mein neuestes Stück „Ankunft“ durch den Rigaer Kammerchor „Ave Sol“ neben einer Premiere der lettischen Komponistin Lauma Kazaka uraufgeführt. Das Stück umfasst ca. 16min und behandelt in Text und Musik die Adventszeit. Der Auftraggeber und Dirigent des Chores Andris Veismanis wünschte sich ausdrücklich ein Stück in deutscher Sprache und so besang der lettische Chor den „neuen Morgen“. Um die Erfahrung von Erwartung und Ankunft greifbarer zu machen, habe ich den Chor in zwei geteilt und zu Beginn auf die Empore und in den Altarraum weitmöglichst voneinander entfernt. Im Verlauf des Stückes bewegten sich schließlich beide Gruppen aufeinander zu und vereinten sich zu einem Gesang. Vier Morgenrufe umrahmten die Formteile und kündigten mit Glockenschlägen von der fortschreitende Zeit zwischen Nacht und Tag, um letztlich im Sonnenaufgang zu münden.
Die Arbeit in und mit diesem fantastischen Ensemble hat meinen musikalischen und kompositorischen Horizont extrem erweitert. Es ist unheimlich beeindruckend zu erleben, was alles mit dem Medium Chor möglich ist. Viele der Sängerinnen und Sänger leiten selbst Chöre, komponieren und sind solistisch tätig. Ich freue mich auf alles, was noch aus dieser Arbeit hervorgehen wird.